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Hintergrund zur Wertstofftonne

Ab dem 01. Januar 2012 testet die AWB Köln in Absprache mit der Stadt Köln und den dualen Systemen die Wertstofftonne in Stadtteilgebieten von Sülz, Klettenberg und Lindenthal. Für die Dauer von zunächst 2 Jahren nutzt die AWB Köln versuchsweise das derzeitige Sammelsystem für Verpackungen (Gelbe Tonne / Gelber Sack) auch für die Sammlung von sogenannten Stoffgleichen Nicht-Verpackungen (StNVP) aus Kunststoff und Metall.

Hintergrund dieses Pilotversuchs ist das neue Kreislaufwirtschafsgesetz, nach dem ab spätestens 2015 alle Kunststoffe und Metalle getrennt gesammelt werden sollen. Um dies zu gewährleisten, soll die Bundesregierung ermächtigt werden, eine bundesweit einheitliche Wertstofftonne einzuführen. Auf diese neue Form der Sammlung möchte sich die Stadt Köln vorbereiten. Der Pilotversuch wird zeigen, wie in Köln die Wertstofftonne angenommen wird und welche Veränderungen sich aus ihrer Einführung ergeben werden, z. B. im Hinblick auf Sammelmenge, Qualität, Logistik, etc.

Da derzeit jedoch noch viele offene Fragen bei der Ausgestaltung der bundesweiten Wertstofftonne bestehen (z. B. zu Finanzierungsverantwortung für Sammlung, Sortierung und Verwertung), wird in Köln zunächst ein begrenztes Testgebiet an die Wertstofftonne angeschlossen.

Das Testgebiet (siehe Abbildung) mit max. 50.000 Einwohner wurde auf Basis der AWB Tourenplanungen bestimmt, um so Sammelmengen kontinuierlich dokumentieren zu können. Das Gebiet wurde außerdem ausgewählt, da hier als Erstes das Gelbe-Tonnen-Holsystem eingeführt wurde. Gleichzeitig erfüllt es die Anforderungen an die Repräsentativität (für Köln relativ typische Bebauungs- und Bevölkerungsstruktur), so dass aus dem Versuch aussagekräftige Ergebnisse für das Stadtgebiet abgeleitet werden können.