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Gesellschaft

Chancengerechtigkeit


 

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Die AWB hat es als Notwendigkeit gesehen, flexible Arbeitszeitregelungen für ältere Beschäftigte besonders zu thematisieren. Daher hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, eine Vereinbarung zu schaffen, die die Altersteilzeit für die Belegschaft über die wenig zufriedenstellenden tariflichen Regelungsinhalte hinaus interessant macht. Die Laufzeit der Betriebsvereinbarung „Altersteilzeit“ ist erst kürzlich verlängert worden. Mit dieser Laufzeitanpassung sorgt die AWB weiterhin für einen attraktiven und sozialverträglichen gleitenden Übergang älterer Arbeitnehmer vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Damit bietet die AWB bis Ende 2018 ein attraktives Altersteilzeit-Modell an.

Die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter der AWB sichern die individuelle Arbeitsfähigkeit sowie die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Gesamtorganisation. Für die AWB als personalintensives Unternehmen stellt das Gesundheitsmanagement im Rahmen der Personalentwicklung eine wesentliche und strategische Grundlage für den nachhaltigen Unternehmenserfolg dar.

Eckpfeiler des Gesundheitsmanagements bei der AWB sind unter anderem die Sicherstellung einheitlicher Mindeststandards und der Ausbau aller Gesundheitsaktivitäten in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Dabei wird das Management von Gesundheit innerhalb der AWB als ein kontinuierlicher, systematischer Verbesserungsprozess verstanden, der auf Dauer angelegt ist und der sich entlang der betrieblichen Anforderungen ständig im Wandel befindet. Die Voraussetzungen hierfür sind geschaffen, da das Gesundheitsmanagement inklusive des Arbeitsschutzes, der Arbeitssicherheit und des betrieblichen Fehlzeiten- und Wiedereingliederungsmanagements von allen Beteiligten – angefangen von der Geschäftsführung über die Führungskräfte und den Betriebsrat bis hin zu jedem einzelnen Mitarbeiter – lösungs- und zielorientiert getragen, mitgestaltet und vorangetrieben wird.

In diesem Jahr hat die AWB neben weiteren Gesellschaften des Stadtwerke Köln Konzerns die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet.

Die „Charta der Vielfalt“ ist Ausdruck einer Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Die Initiative will Anerkennung, Wertschätzung und Vielfalt in der Unternehmenskultur voranbringen: Es soll ein Arbeitsumfeld geschaffen werden, in dem alle Mitarbeiter Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Seit 2006 steht die Initiative unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Seitdem haben mehr als 2.200 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Charta unterzeichnet. Dazu gehört nun auch die AWB Köln.

Nationalitäten

JahrDeutschTürkischItalienischMarokkanischSonstigeSumme = deutschQuote
20131.337166113213433420,0 %
20141.338165113193533219,9%
20151.349176119193534920,6%

Stand: jeweils 31. Dezember, inklusive Auszubildende
Geschäftsführer und Prokuristen sind in den Beschäftigungszahlen enthalten.

1.000-Personen-Quote (Anzahl der Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter)

Im Jahr 2015 ist die Gesamtzahl der Arbeitsunfälle im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2014 und 2013 leicht gestiegen. Die Anzahl der meldepflichtigen Unfälle ist im Vergleich zu 2014 ebenfalls gestiegen, aber niedriger als 2013. Dies weist darauf hin, dass die meisten Unfälle nicht so schwerwiegend waren wie in der Vergangenheit. Die Unfälle werden erst meldepflichtig, wenn der Verunfallte länger als drei Tage ausfällt. Zudem sind die Mitarbeiter sensibler geworden und melden jetzt schneller einen Unfall als in den vergangenen Jahren. Dazu gehören zum Beispiel Meldungen über Arbeitsunfälle, die keinen Ausfall zur Folge haben, um eventuelle Folgeschäden abzusichern und um auf das Gefahrenpotenzial aufmerksam zu machen, was für die Präventionsarbeit von Vorteil ist.

Weiterhin ist laut Information des Verbandes kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) für die Entsorgungsbranche bei der Tausend-Personen-Quote der Richtwert von 86,3 als jährlicher Durchschnittswert aus den meldepflichtigen Unfällen in der Stadtreinigung und Abfallsammlung einschließlich der Wertstoff-Center sowie Müllumladestationen anzunehmen.

Aufgrund der Anzahl an meldepflichtigen Unfällen liegt die AWB mit ihrer Tausend-Personen-Quote trotz insgesamt gestiegener Unfallzahlen unterhalb der Messlatte des VKU.

Arbeitssicherheit

"Die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben bei der AWB einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert. Das Ziel heisst nach wie vor, die gesundheitlichen Risiken und die Unfallgefahren für die Mitarbeiter so weit wie möglich zu reduzieren. Deshalb entwickeln wir präventive Massnahmen in den genannten Bereichen kontinuierlich weiter."

Hans Burtscheid, Fachkraft für Arbeitssicherheit