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Unternehmen \ Chronik zu 111 Jahren AWB \ Technisierung \ Depots und Werkstätten
Mit der Motorisierung des Fuhrparks veränderten sich auch die Depots und Werkstätten des städtischen Fuhrparks von Grund auf. Ursprünglich nahmen die Stallungen für die Pferde einen Großteil der Depots ein. 1905 waren alleine im Hauptdepot an der Widdersdorfer Straße 100 Pferde untergebracht. Daneben gab es dort noch eine Wagenhalle für die Pferdefuhrwagen, eine Schmiede und Sattlerei sowie Sozialräume für die Arbeiter und ein Verwaltungsgebäude. Mitte der 20er Jahre traten an die Stelle der Stallungen Großgara gen mit ihren Kraftwagenabteilungen. Die Instandhaltung der Wagen wurde in der Ehrenfelder Hauptwerkstätte in der Roßstraße durchgeführt. Hier warteten und reparierten Spezialisten die Fahrzeuge aller städtischen Dienststellen. Nur für die Wagen der Feuerwehr waren sie nicht zuständig.
Die Ausrüstung der Werkstätten war nach dem damaligen Stand der Technik vorbildlich. Getrennt nach Benzinfahrzeugen und Elektromobilen standen Autoreparatur- und Montagewerkstätten zur Verfügung. Zu den weiteren Abteilungen gehörten unter anderem: Schmiede und Schlosserei, Dreherei, Polsterer- und Sattlerwerkstätte, Anstreicher- und Lackierwerkstätte, Prüfstelle für elektrische Einrichtungen, Vulkanisieranstalt für die Instandhaltung aller Reifen, Brems- und Motorprüfstelle, Klempnerei und eine Besenbinderei. In den Reparaturwerkstätten wurde in zwei Schichten gearbeitet, von 7 bis 15 Uhr und von 14 bis 22 Uhr.
Neben der Hauptwerkstätte in Ehrenfeld gab es drei weitere Großgaragen sowie in jedem der acht Reinigungsbezirke kleinere Garagen. Dort befanden sich Ladestationen für die Elektromobile und Tankstellen für die Benzinfahrzeuge. 1930 wurde die Hauptwerkstätte auf ein neu erworbenes Grundstück am Maarweg verlegt.