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Aktuelles

An dieser Stelle möchten wir Sie detailliert über die aktuellen Themen der AWB informieren.

Bitte wählen Sie ein Thema aus.

 

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Der Winterdienst in Köln auf einen Blick

Wenn in Köln die Temperaturen sinken ist die AWB ist im Winterdienst-Einsatz. Auch wenn kein Schnee liegt, streuen wir bereits ab Temperaturen von 2 Grad Celsius und darunter vorbeugend mit Flüssigsalz. Das Räumen und Streuen wichtiger Verbindungsstraßen, die Rheinbrücken mit ihren Zufahrten sowie große Ein- und Ausfallstraßen stehen dabei in Planstufe 1 zuerst an. Darunter auch 150 km wichtiger Radwegstrecken und -verbindungen.

Wer ist für den Winterdienst verantwortlich?

Der Winterdienst in Köln ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die AWB und die Grundstückseigentümer sind gemeinsam verantwortlich.

Was Sie als Anwohner tun müssen?

Abfrage: Wer ist für den Winterdienst zuständig?

Was die AWB tut

Die AWB ist gemäß Straßenreinigungssatzung verpflichtet, wesentliche Teile des Winterdienstes auf Kölns Straßen zu übernehmen. Dabei umfassen die Räum- und Streupläne der AWB alle verkehrswichtigen Haupt- und Nebenstraßen sowie die Rheinbrücken. Der maschinelle Winterdienst der AWB ist in drei Dringlichkeitsstufen und eine vorbeugende Streuung aufgeteilt.

Vorbeugende Streuung: Diese findet insbesondere auf den Kölner Rheinbrücken mit Sole statt, wenn Temperaturen von 2 Grad (Tendenz sinkend) und eine hoher Luftfeuchtigkeit vorliegen.

Stufe 1: Sie enthält die Rheinbrücken und Hauptverkehrsstraßen sowie die wichtigsten Radwegverbindungen (Nord-Süd-Achse). Insgesamt umfasst diese Planstufe 1.900 km Strecke, auf der die AWB den Winterdienst durchführt.

Stufe 2: Sie enthält die wichtigen Zufahrtstraßen zu den Wohnstraßen und umfasst eine Strecke von rund 600 km.

Stufe 3: Diese Stufe enthält den Winterdienst auf insgesamt weiteren 500 km an Straßen innerhalb der Wohngebiete.

Die AWB räumt und streut bei Extremwetterlagen verkehrswichtige Kölner Straßen auch abends und nachts.

Parallel zum maschinellen Winterdienst werden morgens alle Bushaltestellen, verkehrswichtige Treppenanlagen sowie Fußgängerüberwege, Verkehrsinseln und bestimmte Fußgängerzonen manuell geräumt und gestreut.

Was Anwohner tun müssen

Grundstückseigentümer sind dafür verantwortlich die Gehwege vor ihrer Immobilie zu räumen und zu streuen. Auch für andere Bereiche wie z. B. Fahrbahnen und Radwege sowie Haltestellen auf dem Gehweg sind sie eventuell verantwortlich, nämlich dann, wenn sie dort auch die Straßenreinigung durchführen.

Hinweis zum Streumittel: Bitte verwenden Sie ein abstumpfendes Granulat. Salz und andere auftauende Stoffe sind nur bei extremen Bedingungen wie Eisregen oder an besonders gefährlichen Stellen erlaubt.

Wir sind auf Frost und Schnee gut vorbereitet!

Rund 675 Beschäftigte mit über 150 Fahrzeugen, davon fast 75 Räum- und Streufahrzeuge, stehen für den Winterdienst zur Verfügung. Die Streugutlager der AWB sind mit Vorräten von zirka 6.750 Tonnen Salz, 180.000 Liter Sole und mehr als 1.750 Tonnen Splitt gefüllt. 

Mehr Infos der AWB zum Winterdienst:

  • Website: Winterdienst
  • Winterdienst-Hotline: 02 21 / 9 22 23 23
  • E-Mail: winter@awbkoeln.de

 

Thomas Thalau ist seit 1. Januar 2023 Mitglied der Geschäftsführung der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH. Er folgt auf Peter Mooren, der nach 15 Jahren an der Spitze der AWB zum 1. März in den Ruhestand geht.

Seit 2001 bekleidete der 49-Jährige verschiedene Positionen im Aachener Stadtbetrieb. Seit 2013 leitete Thomas Thalau den kaufmännischen Bereich. Im Jahr 2018 übernahm er die alleinige Betriebsleitung.

„Meiner neuen Aufgabe in Köln blicke ich mit Spannung und Freude entgegen. Nachhaltigkeit und Gemeinwohl bleiben auch bei den gegenwärtigen Krisen bestimmende Themen unserer Zeit. Gemeinsam mit dem Team der AWB bin ich stolz darauf, in verantwortungsvoller Rolle die Zukunft der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Köln mitgestalten zu können.“, sagt Thalau.

 

Mit den Abfallgebühren werden nicht nur die Restmülltonne, sondern auch viele Leistungen, die ohne zusätzliche Kosten in Anspruch genommen werden dürfen finanziert.

Hierzu gehören unter anderem die Sperrmüll- und Schadstoffsammlung, die Wertstoff-Center und die Biotonne und Papiertonne. Das nachfolgende Schaubild zeigt neben den Kostenanteilen für die Restmüllentsorgung (Kernleistungen) auch die umfangreichen, in den Abfallgebühren ebenfalls enthaltenen Zusatzleistungen.

 

Die Formel für eine grünere Zukunft ist ganz einfach – wenn wir mehr Lebensqualität möchten, brauchen wir weniger: weniger Abfall, weniger Plastik, weniger Emissionen, weniger Verschwendung.

Also hat der Rat der Stadt Köln beschlossen: Köln soll „Zero Waste City“ werden!

Das Konzept und die dazugehörigen Maßnahmen werden aktuell von der Stadt Köln, der AWB und der AVG Köln mit unabhängigen Spezialist*innen und Wissenschaftler*innen unter anderem aus den Bereichen Klima und Umweltschutz, Waste-Management und Kreislaufwirtschaft erarbeitet. Die Kölner*innen und Akteur*innen der Stadtgesellschaft waren über das städtische Beteiligungsportal „Meinung für Köln“ eingeladen, auf die Fragen „Was tun Sie, um Abfälle zu vermeiden? Wie könnte Köln mehr Abfälle vermeiden? Welche Ziele sollte Köln sich setzen?“ zu antworten.

Mit 433 Vorschlägen war die Resonanz sehr groß! Mit zahlreichen Beteiligten aus Vereinen, Verbänden, Unternehmen und verschiedenen Institutionen der Stadtgesellschaft wurden in Workshops Ideen zur Abfallvermeidung erarbeitet. Die Stadt Köln wird sich ebenfalls mit eigenen Handlungsbeiträgen in der Verwaltung befassen und darüber beraten, wie die gesammelten Maßnahmenvorschläge unterstützt werden können.

„Zero Waste“ bedeutet übrigens nicht „null Abfall“, sondern „null Verschwendung“. Und wissen Sie was? Köln kriegt das hin – aber nur gemeinsam. Jede*r kann durch das eigene Verhalten schon heute unnötige Abfälle vermeiden, ob zu Hause, unterwegs, beim Einkaufen oder am Arbeitsplatz. Tipps dazu bieten finden Sie hier: www.awbkoeln.de/abfall-vermeiden.

 

Zwei Masterpläne wird die Stadtverwaltung auf Wunsch des Rats erarbeiten: einen für Sicherheit und einen für Sauberkeit.

An der Erstellung sollen externe Expert*innen, wichtige Akteur*innen der Stadt sowie alle interessierten Kölner*innen beteiligt werden. Zudem hat Sauberkeit einen wesentlichen Einfluss auf das allgemeine Sicherheitsempfinden. Die Themen Sicherheit und Sauberkeit sind für die Stadt Köln und die AWB eine zentrale Grundlage für das gesellschaftliche Zusammenleben und Wohlbefinden. Die Nutzung des öffentlichen Raums, der Grünanlagen und Quartiere gewinnt jährlich an Bedeutung – die Plätze unserer Stadt sind beliebte Anlaufpunkte und die Parks werden zur Naherholung intensiv genutzt.

Dies macht sich auch bei der Stadtsauberkeit bemerkbar und die Meldungen von wildem Müll haben sich seit 2016 verdreifacht!

Der Verbrauch an Einwegverpackungen und Coffee-to-go-Bechern ist angestiegen und die unschönen Folgen in Form von Streumüll und Littering sind in Köln nicht zu übersehen. Die Stadtverwaltung und die AWB haben das Thema wilden Müll schon lange im Fokus, denn auf jede*n Kölner*in kommen im Schnitt 1,3 kg Einwegverpackungen pro Jahr, die im öffentlichen Raum illegal hinterlassen werden. Die Beseitigung kostet uns alle jedes Jahr rund 12 Mio. €. Dabei stellt die Stadt rund 23.000 Müllbehälter im öffentlichen Straßenland und in Grünanlagen bereit. Zahlreiche Verkaufsstellen bieten zudem die Möglichkeit, an Mehrwegsystemen teilzunehmen oder eigene Behälter wie Kaffeebecher und Essensdosen befüllen zu lassen. Eine Übersichtskarte mit mehr als 240 teilnehmenden Cafés, Restaurants etc. finden Sie auf der Coffee-To-Go-Webseite.

Unsere Stadt kann nur sauberer werden, wenn jede*r Einzelne die Bereiche außerhalb der Wohnung – den Fußgängerweg vor dem Haus, der Bushaltestelle, dem Büdchen etc. – auch als eigene Lebensumgebung begreift und dieser mehr Achtung schenkt. Es genügt schon, einfach nichts mehr auf die Straße oder in Grünanlagen zu werfen!

Alle, die mehr für Umwelt und Sauberkeit tun wollen, lädt die ganzjährige Sauberkeitsaktion „Kölle putzmunter“ dazu ein.

 

Auch in diesem Jahr ist die AWB Köln für die Entsorgung der ausrangierten Weihnachtsbäume zuständig. 

Hierfür stehen den Kölner Bürger*innen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: 

  1. Abgabe an Sammelstellen:
    Im gesamten Stadtgebiet sind knapp 150 Sammelstellen eingerichtet, an denen die Bäume einfach abgelegt werden können. Je nach Kapazität in den Müllfahrzeugen, nehmen wir die Bäume sukzessive mit. 
  2. Abgabe an den Wertstoff-Centern:
    An den beiden Wertstoff-Centern in der Butzweilerstraße und der August-Horch-Straße nehmen wir die Bäume zu den regulären Öffnungszeiten an. 
  3. Mit der Restmüll- und Bioabfuhr:
    Ab dem 02.01.2023 nehmen wir, freie Kapazitäten im Fahrzeug vorausgesetzt, die ausrangierten Weihnachtsbäume bei der regulären Restmüll- und Biotonnenleerung mit. Hierfür ist der Baum lediglich am Abfuhrtag neben die Tonne zu legen.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Weihnachtsbaum evtl. nicht sofort mitgenommen werden kann, z. B: wenn das Fahrzeug an der Ladegrenze ist. Bitte lassen Sie den Baum einfach liegen, wir nehmen ihn dann beim nächsten Leerungstermin mit. 

Hinweis zur Entsorgung:

Wir nehmen nur Weihnachtsbäume mit, die vollständig abgeschmückt sind und auf eine maximale Länge von 2 Metern gekürzt wurden. 

Hier finden Sie unser Video zur Weihnachtsbaumentsorgung und weitere Informationen