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Prozessmanagement

Innovations- und Produktmanagement


 

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Die Gebäude und Anlagen der AWB erfüllen überdurchschnittlich hohe Standards im Bereich der Nachhaltigkeit. Dies gelingt der AWB vor allem durch ein professionelles Gebäudemanagement, welches die Ressorts Planung, Bau, Ausbau, Instandhaltung, Modernisierung, Sanierung sowie Energiemanagement einschließt.

Im Jahr 2015 wurde von der AWB ein Energieaudit durchgeführt, das den Zustand der technischen Anlagen und das Gebäudemanagement überprüfte. Das Audit ergab, dass die energetische Situation der Gebäude und Anlagen der AWB auf einem sehr hohen Niveau liegt. Der Betrieb der technischen Anlagen wird durch regelmäßige Wartungen und den effizienten Einsatz aktueller Techniken optimiert.

Im Zuge einer kontinuierlichen Verbesserung werden die Vorschläge aus dem Energieaudit überprüft und eine sukzessive Umsetzung geplant.

Des Weiteren wird ein geplanter Neubau in den nächsten vier Jahren dazu führen, dass ein Altstandort aufgegeben und durch den Einsatz neuester Techniken eine nachhaltige Verbesserung erreicht wird. Als Planungsgrundlage werden hierbei die energetischen Anforderungen erheblich über dem Stand der Technik angesetzt. Dies erfolgt zum Beispiel unter Einbindung einer Gebäudeleittechnik, die nach der Umsetzung dieser Baumaßnahme über die Hälfte der technischen Anlagen der AWB zentral steuert und jederzeit optimal betreibt.

Im Betrachtungszeitraum betrieb die AWB insgesamt zwölf Fahrzeuge und Maschinen mit Elektro-, Erdgas- oder Hybridantrieb. Dazu gehören zwei Elektro-Kleinkehrmaschinen, zwei elektrisch betriebene Transporter, zwei gasbetriebene Kehrmaschinen, vier alternativ betriebene Pkws, ein Erdgas-Kolonnenwagen sowie ein hybrides Tonnenaustausch-Fahrzeug (Lkw). Darüber hinaus werden vier elektrische Stadtabfallsauger und verschiedene elektrische Kleingeräte eingesetzt.

Die AWB ist mit anderen Kommunen an der Konzeptionierung eines elektrisch betriebenen Kehrichtsammelfahrzeugs beteiligt. Der Prototyp dieses Fahrzeugs soll kurzfristig in die Testphase gehen.

Kraftstoffreduzierung durch Fahrtrainings: Das betriebseigene Fahrschulzentrum beschäftigte Ende 2015 drei Fahrlehrer, die die Kraftfahrer aus- und fortbilden. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Modulschulungen ging es bei den Trainings auch um eine ökologische und ökonomische Fahrweise, die der langfristigen Kraftstoffreduzierung dient. Neben den allgemeinen Schulungsinhalten legten die Fahrlehrer einen Schwerpunkt auf den ressourcenschonenden Umgang mit den Spezialfahrzeugen der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung.

Mit speziellen Messgeräten führt die Fahrschule individuelle Fahrtrainings durch, um das Fahrerverhalten auf den üblichen Einsatzstrecken im Hinblick auf eine kraftstoffsparende und materialschonende Fahrweise zu üben. Ziel des sogenannten Eco-Trainings ist eine verstärkte Langzeitwirkung im nachhaltigen Umgang mit den Fahrzeugen der AWB.

Diesem Kriterium wurde als Zusatzindikator das Abfallaufkommen im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung zugeordnet. Daher erfolgt an dieser Stelle die nachfolgende Darstellung in Kilogramm je Einwohner pro Jahr:

Abfallgruppe*20112012201320142015
Haus- und Geschäftsmüll (in t)

265.408

258.622

253.292

252.509

249.339

Einwohner Stadtgebiet Köln

1.036.117

1.044.555

1.044.070

1.053.528

1.053.528

Haus- und Geschäftsmüllmenge (kg je Einwohner/Jahr)

256,16

247,59

242,60

239,68

236,67

 * nicht im Berichtszeitraum