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Umwelt

Klimarelevante Emissionen


 

Klimaschutz durch Abfalltransport über die Schiene

Die Kölner Bürger sollen so wenig wie möglich mit Abfalltransporten belästigt werden. Daher werden von Montag bis Freitag jeweils rund 1.000 t Abfall umweltfreundlich per Eisenbahn durch die Stadt transportiert. Im gesamten Jahr 2015 waren es rund 248.000 t. Damit erreichen rund 78 % des Kölner Hausmülls die Restmüllverbrennungsanlage in Köln-Niehl auf dem Schienenweg.

Wichtige Knotenpunkte des Anlieferkonzepts sind die Müllumladestationen der AWB im rechtsrheinischen Rath-Heumar und im linksrheinischen Ehrenfeld. Hier liefern Fahrzeuge der AWB den Abfall an. Die Abfälle werden mittels Verlade- und Presstechnik in geruchsdichte Container gedrückt; dabei reduziert sich das Volumen auf ungefähr ein Drittel. Nachdem die Container per Kran auf die Schiene gehoben werden, geht es mit der Bahn zur Restmüllverbrennungsanlage nach Niehl. Im dortigen Bahnhof schieben automatische „Elektro-Robots“ die Waggons zu ihrem endgültigen Ziel. Sie laufen mit „grünem“ Strom aus der Restmüllverbrennungsanlage. Eine Untersuchung des unabhängigen Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (IFEU) belegt: Das Umladeverfahren spart im Vergleich zum reinen Straßentransport erheblich CO2 ein und sorgt für eine Entlastung des Lkw-Verkehrs auf der Straße.