Zum Inhalt der Seite springen.
Sie verwenden eine alte Browserversion. Daher wird die Seite möglicherweise nicht korrekt dargestellt.

AWB Köln blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück

Gesamtumsatz steigt auf 165,0 Millionen Euro.

Gewinn liegt bei 12,7 Millionen Euro.

Die AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück: Der Gesamtumsatz stieg auf 165,0 Mio. Euro und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Mio. Euro.

Mit dem erzielten Jahresüberschuss von 12,7 Mio. Euro konnte die Wirtschaftsplanung des Jahres 2018 um 1,7 Mio. € übertroffen werden, auch wenn das in sehr starkem Maß durch Sondereinflüsse geprägte Jahr 2017 dabei leider nicht erreicht werden konnte.

Der 20. März 2018 war ein historischer Tag für die AWB. Der Rat der Stadt Köln hat an diesem Tag die Leistungsverträge mit der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) unter anderem für Abfallentsorgung und Stadtreinigung über das Jahr 2018 hinaus um 15 weitere Jahre verlängert. Das mit breiter Mehrheit gefasste Votum sichert den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Unternehmens AWB.

Bereits im Dezember 2015 hatte der Rat der Stadt Köln beschlossen, die Vertragspartnerschaft mit den AWB langfristig fortzusetzen und weitere Maßnahmen, insbesondere zur Verbesserung der Stadtsauberkeit in Köln, vorzusehen. Dieses Vertrauen der Stadt Köln in die AWB basiert auf einer beeindruckenden Leistungsbilanz der letzten Jahre.

Die AWB hat sich diesen Herausforderungen zu wirtschaftlich ausgewogenen Bedingungen gestellt. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass die Entgelte der AWB im Zeitraum von 2001 bis 2018 nur moderat innerhalb der allgemeinen Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Auf diese Weise hat die AWB maßgeblich zur Gebührenstabilität in Köln beigetragen. Dabei kamen im Laufe der Jahre viele neue Leistungen hinzu und der Service wurde verbessert.

Auch wenn die Vertragsverlängerung erfolgreich umgesetzt wurde, bedeutet dies nicht, dass sich die AWB auf den Lorbeeren ausruhen wird. Die AWB wird stattdessen den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gehen, denn die Stadt Köln und die AWB stehen vor großen Aufgaben:

  • Köln wird in Zukunft weiter wachsen und internationaler werden. Erweiterte Nutzungsansprüche an den öffentlichen Raum sind die Folge.
  • Die AWB als Partner der Stadt Köln hat sich neuen Herausforderungen zu stellen und die bestehenden Infrastrukturen fortzuentwickeln.
  • Die AWB muss auch in Zukunft ihre Leistungen flexibel anpassen, um Köln als lebenswerten Wohnort, attraktiven Wirtschafts- und Arbeitsstandort und lohnendes Touristenziel zu erhalten.
  • Die Stadtreinigung muss sich an der immer intensiveren Nutzung des öffentlichen Raums durch ein verändertes Freizeitverhalten orientieren.
  • In der Abfallwirtschaft werden Themen wie Abfallvermeidung, Wertstoffsammlung sowie Umwelt- und Ressourcenschutz immer wichtiger.

Die AWB nimmt die an sie gestellten Aufgaben an und wird ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis stellen. Dafür steht auch die Vision 2033, die hinsichtlich ihrer Aussagen nochmals klarer formuliert wurde:

„Einfach. Sauber. Besser. Kölns Partner für mehr Lebensqualität.“

Die AWB steht für

Einfach: Lösungen aus einer Hand
Sauber: Draußen-zu-Hause fühlen
Besser: Nachhaltig und am Puls der Zeit

Das ist die Maxime für die Arbeit der AWB heute und zukünftig.

Die AWB hatte im Geschäftsjahr 2018 aber nicht nur das große Ziel der Vertragsverlängerung im Blick. Es wurden weitere Themen zum Wohle von Köln und der hier lebenden Menschen vorangetrieben, u.a.:

  • Geschäftsfeldentwicklung und Digitalisierung: Die AWB hat im Jahr 2018 zahlreiche interne Maßnahmen und externe Aktivitäten im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie durchgeführt. Ziel war es, die Dienstleistungspalette aus Sicht der Kunden zu schärfen und den Überblick über das Angebot der AWB zu vereinfachen. Die AWB wird diesen Weg der Optimierung 2019 fortsetzen, indem sie ihr Dienstleistungsprofil weiter schärft und identifizierte Maßnahmen umsetzt.
  • Social Media: Seit dem Herbst 2018 ist die AWB Köln GmbH über Facebook, Twitter und Instagram erreichbar. Hier können sich interessierte Personen alle News, Meldungen, Fotos und Videos anschauen. Mit den neuen Möglichkeiten der Online- Kommunikation intensiviert die AWB noch stärker den direkten Kundendialog und bietet einen weiteren Kontaktkanal als Serviceleistung an.
  • Ausweitung von Reinigung und Winterdienst auf Radwegen: Der Radverkehr wird für den Individualverkehr in Köln immer bedeutender. Entsprechend steigt die Anzahl der Radfahrer in der Stadt. Deshalb hat die AWB im Jahr 2018 die Reinigung der selbstständigen Radwege weiter deutlich verbessert. Die AWB hat zusätzlich fast 300 km Radwege gereinigt und zusätzliche Winterdienstleistungen erbracht, so dass die Radwege in der kalten Jahreszeit deutlich besser befahrbar sind.
  • Vermeidung von Einwegbechern: In Köln werden täglich 180.000 Einwegbecher für Heißgetränke benutzt und dann weggeworfen. Um Mehrweglösungen als Alternative zum Einwegbecher zu fördern, ist im März 2018 die Website www.coffee-to-go.koeln gestartet. Die gemeinsam von der Stadt Köln und der AWB in Zusammenarbeit mit der IHK Köln sowie in Abstimmung mit weiteren Verbänden und Unternehmen aus Handel und Gewerbe entwickelte Website ist der erste größere Schritt einer auf mehr Nachhaltigkeit ausgerichteten Initiative zum Thema „Coffee to go“ in Köln. Die neue „Coffee to go“-Website konnte im Jahr 2018 fast 16.200 Zugriffe verbuchen.

Die AWB will die bisherige Erfolgsgeschichte als starker und kompetenter Partner der Stadt Köln auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Damit dies gelingt, sind über 1.800 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWB täglich bei jedem Wetter überall in Köln im Einsatz.

Geschäftsführer und Sprecher Peter Mooren: „In Zukunft werden immer mehr Menschen in Köln wohnen und den öffentlichen Raum nutzen. Deshalb zählt der weitere Ausbau des bestehenden Leistungsportfolios zu den wichtigsten Aufgaben der AWB“.

Geschäftsführer Ulrich Gilleßen: „In den vergangenen Jahren haben wir die Entgelte der AWB kaum erhöht. Trotzdem haben wir es geschafft, für die Kölner Bürgerinnen und Bürger neue Leistungen zu entwickeln und den Service zu verbessern.“